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Geschäftsstelle

Landratsamt (Amtsgebäude III)
Mähringer Straße 9
95643 Tirschenreuth

Tel.: 09631 88-205
Fax: 09631 88-306

E-Mail: vhs@tirschenreuth.de

Öffnungszeiten

Mo - Do     08.00 - 12.30 Uhr
                  13.30 - 16.00 Uhr       

Freitag       08.00 - 12.00 Uhr


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AKTUELLES................. 

DAS HAT STATTGEFUNDEN ................. 

 

Südfrankreich erleben und genießen: Provence - Camargue - Cote dÀzur

Gruppenbild vor dem römischen Aquädukt Pont du Gard

Ein voller Erfolg war wieder die Studienreise der Volkshochschule nach Südfrankreich. In Arles erlebten die Teilnehmer das Gefühl für die Provence durch Besuche in der Naturlandschaft der Camargue, bei den Pferden, Flamingos, Stieren und Vogelwelt. Maler wie van Gogh hielten diese Eindrücke in Bildern fest. Weltgeschichte wurde durch Reiseleiter Peter Gold in Avignon vor dem Papstpalast vermittelt. Die Schönheit und Verschiedenheit der Provence wurde sichtbar durch Besuche in Les Baux, Gordes und der Zisterzienser-Abtei Senanque. Eine ganz andere Welt, aber auch interessant, tat sich der Gruppe beim Wechsel über Marseille nach Cannes, Nizza, Monaco und Èze an der Côte d‘Azur auf. Die Schönen und Reichen vor dem Casino in Monte Carlo oder die Wachablösung vor dem Palast der Grimaldis in Monaco beeindruckten zwar, aber die Schönheit der Provence machte auf die Teilnehmer einen nachhaltigeren Eindruck. Geld und Reichtum kann eben nicht alles ersetzen, so die einhellige Meinung.


 

 

Gruppenfoto vor dem Eingang der Metternich Gruft in Plasy. Hier liegen neben dem Staatsminister, seine Töchter, weitere Kinder und Verwandte.

170 Jahre nach Metternichs Sturz die Gruft besucht

Mit vollem Bus führte eine Studienreise der VHS Tirschenreuth in den Nordosten des Bezirks Pilsen. Besucht wurden der ehemaligen Wallfahrtsort Marianske Týnice, das zugehörige säkularisierte Zisterzienserkloster Plasy, das der Familie Metternich bis 1945 gehörte.

Zwei echte Barockperlen präsentierten sich den Besuchern. Der ehmalige Wallfahrtsort innen und außen total saniert und in seinem urprünglichen Aussehen wieder erstellt. Plasy wurde Mitte des 13. Jahrhunderts mit Hilfe des tschechischen Königs Wenzel II. / Vladislav II. durch den Zisterzienserorden gegründet. Die Barockumbauten wurden nach den Plänen der Architekten Johann Blasius Santini Aichel und Kilian Ignaz Dietzenhofer durchgeführt. Wenn auch das Äußere noch nicht ansprechend aussieht, so sind alle Dächer neu  und eine große Anzahl herrlicher Barockräume und ehemaliger Kapellen seit rund zwei Jahren erstmals zugänglich. Besucher, die vor Jahren schon einmal zu Besuch waren staunten über diese Fortschritte.

Beeindruckend am Ende der Fahrt, die neben der Klosteranlage befindliche Gruftlege der Familie Metternich unter einer Kirche gelegen.  Fast 40 Jahre lang zählte Clemens Fürst Metternich (1773-1859) zu den mächtigsten Männern Europas. Er stand für die Restauration und den Erhalt des alten Systems der Fürstenherrschaft in den deutschen Staaten sowie für den Widerstand gegen den Liberalismus.  Vor 170 Jahren war er einer der unbeliebtesten Männer Europas, 1848 stand er für alles, was den Liberalen und Demokraten verhasst war. Im März 1848 wurde Metternich aus Wien verjagt und floh nach London. Drei Jahre vor seinem Tod 1859 durfte er zurückkehren. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Familiengruft des ehemaligen Klosters Plass, heute Plasy. Eine ältere Dame, die die Gruft seit Jahrzehnten betreut, schilderte humorvoll die Familiengeschichte der  einst so mächtigen Familie, die im männlichen Stamm seit 1950 ausgestorben ist.


 

Die "Demokratie-Werkstatt" war einkaufen: Welchen Einfluss haben wir als Verbraucher?

Überraschende Antworten bei einem besonderen Frühstück

Wie können sechs gefärbte und gekochte Eier mitsamt Salzsäckchen in einer Plastikhülle von irgendwoher billiger sein als sechs Bio-Eier aus der Region im Eierkarton? „Deutlicher geht es kaum: Irgendjemand muss hier auf der Strecke bleiben: der Produzent, der Händler, der Färber, der Verkäufer, der Plastikhersteller, der Käufer, das Huhn - oder vielleicht alle miteinander“, meinte dazu Sabine Leistner vom Eine-Welt-Laden Regensburg, „und wie steht es eigentlich um die Nachhaltigkeit der Verpackungen?“ 

Die Fortsetzung der „Demokratie-Werkstatt für alle“ als Kooperation von Netzwerk Inklusion Landkreis Tirschenreuth, vhs und Kreisjugendring war lohnenswert für alle TeilnehmerInnen. Christina Ponader vom Netzwerk Inklusion und Friedrich Wölfl von der Demokratie-Werkstatt hatten zusammen mit Sabine Leistner ein attraktives Mini-Projekt vorbereitet: Vier Kleingruppen zogen in der Kreisstadt Tirschenreuth mit gleichlautenden Einkaufszetteln an einem Samstagvormittag los, um in vier Märkten für einen Brunch einzukaufen. Anschließend wurden die Einkäufe aus einem Großmarkt, einem Discounter, einem Bio-Markt und einem Eine-Welt-Laden mit vielen Transfair-Produkten verglichen. Und dabei gab es erstaunliche Erkenntnisse: Denn nicht nur die Preise unterschieden sich, Differenzen zeigten sich auch bei Herkunftskennzeichnungen,  bei Qualitätssiegeln, bei Werbebotschaften oder Verpackungen. Allein die Preisspanne lag für die gleichen Produkte zwischen 12,02€ und 34,84€. 

Friedrich Wölfl zeigte an Beispielen wie Hersteller sich beim Verbraucher um ein „grünes Image“ bemühen. Das geht z. B. mit einer aufgeplusterten Sprache, die  Naturnähe, Regionalität, Klimafreundlichkeit, Verantwortung für Umwelt und intakte Natur oder gute Recyclebarkeit vermitteln will. Selbst Bananen aus dem Großmarkt signalisieren mit einem Aufkleber, wie eng der Konzern mit einer Naturschutzorganisation verbunden sei. Ein gutes Gewissen habe der Käufer dann schon mal. Überprüfen kann er nicht alles, man kann es glauben oder eben nicht.  Manche Kontrollen wären aufwändig und würden vermutlich auch auf Widerstände bei Produzenten und Handel führen. Hier könnte natürlich die Politik mitunter eine bessere Transparenz fordern.

In der Diskussion wurde betont, wie aufwändig der bewusste und überlegte Einkauf wird: Man müsse vergleichen, die oft klitzekleinen Nährwerttabellen entschlüsseln, um Herkunfts-bezeichnungen wissen, Mengenangaben auf Packungsgrößen umrechnen, Informationen von Werbebotschaften trennen und eventuell den Weg in verschiedene Läden antreten.

Stadträtin Martina Sötje erinnerte daran, dass Tirschenreuth seit einem Jahr „Fairtrade-Stadt“ sei. Mancher Verbraucher nutze auch die lokalen Möglichkeiten und kaufe  

Kritische Blicke warfen die Teilnehmer auf  Kaffee, Marmelade, Orangensaft, Tomaten oder Joghurt. Will man seine Macht als Verbraucher nutzen, so braucht man einiges Wissen, viel Zeit und oft sogar den Willen, seine Konsumgewohnheiten umzustellen. Erst dann kann man über die Nachfrage Einfluss nehmen auf Hersteller, Produktionsbedingungen. Beim Vergleich hatten die Teilnehmer vor allem die Herkunft, den Preis, den Zuckeranteil und die Verpackung im Blick.
 

Ins Grübeln kamen die Teilnehmer beim Auspacken ihrer Einkäufe: Der Berg an Plastik- und Verpackungsmüll führte zur Überlegung, was mit den Plastik- und Verbundmaterialien weiter passiert. Und natürlich auch zur Frage, ob und wie man den Berg verringern könnte. Auch die sorgfältige Mülltrennung vermindert nämlich das Problem nur wenig, beruhigt aber das Gewissen vieler Verbraucher. Und: Man hat nur wenige Ausweichmöglichkeiten, Abfälle vermeiden sei das Beste.

Mit Grafiken und Fotos konnten Sabine Leistner und Christina Ponader u.a. den Fleischverbrauch in der Bundesrepublik oder die Konsumgewohnheiten in verschiedenen Regionen der Welt deutlich machen. Die Impulse führten wiederholzt zu engagierten Diskussionen.

 

Den „Geschmackstest“ am späten Vormittag  hatten sich die 15 Teilnehmer redlich verdient. Bei dem ausgedehnten Frühstück drehten sich viele Gespräche weiter um Herkunft, Preis und Qualität von Käse, Schinken, Honig und Eiern. Und natürlich um die Frage, wie viele Konsumenten bewusst einkaufen müssen, damit immer weniger in den Wertschöpfungs- und Lieferketten „auf der Strecke“ bleiben müssen – nicht nur bei den Eiern. Und freilich müssen oder wollen viele Käufer zuerst auch auf den Preis achten. 



Christina Ponader zog ein Fazit: „Zuspruch, Diskussionen und Ergebnisse heute machen uns Mut: Vielleicht können wir diese Form fortsetzen. Wir wollen mit unseren sehr praxisnahen Veranstaltungen Zusammenhänge verdeutlichen. Niemand muss als Verbraucher ein schlechtes Gewissen haben, sehr wohl kann man sich aber mancher Folgen des eigenen Tuns bewusst werden. Für das Programm der Demokratie-Werkstatt in den nächsten Monaten haben wir  schon wieder ähnliche Ideen.“ 


 

Im 7. Teil der vhs-Reihe "politik aktuell" wurde das Thema "Neue Trennlinien im Parteiensystem" behandelt

Das alte Links-Mitte-Rechts-Schema hätte zwar noch seinen Restwert, viel wichtiger aber sei inzwischen eine andere Trennlinie. Dies war das zentrale Ergebnis im April-Kurs der Volkshochschule in der Reihe „Politik aktuell“. Thema war die „Politische Farbenlehre“. 

 

Kursleiter Friedrich Wölfl lieferte zunächst einen Überblick über Ausrichtung und Kernthemen der Parteien im demokratischen Spektrum. Die Entwicklungen seit den 1980-er Jahren zeigen, wie sich die Parteienlandschaft ausdifferenzierte. Die Folgen für Koalitions- und Regierungsbildung konnte jeder in den letzten Monaten verfolgen. 

 

Einblicke in die neuere Parteienforschung erhielten die Teilnehmer dann über Modelle der Wählersoziologie: Sie stellen die unterschiedliche gesellschaftliche Basis der Parteien dar und beschreiben Lebenswelten, die die alten Links-Rechts-Orientierungen verblassen lassen. Viel stärker sortieren sich politische Einstellungen jetzt an einer sogenannten „kulturellen Achse“, vereinfacht gesagt, stehen sich mit Abstufungen gegenüber: Befürworter und Skeptiker der Modernisierung, libertäre und eher autoritäre Vorstellungen vom Zusammenleben, kosmopolitisch orientierte und eher nationalstaatlich denkende Bürger. 

 

Diese Trennlinie ist weniger ein Problem für die Grünen, die Linke oder die AfD, sehr wohl aber für die bisherigen Volksparteien: Die Parteizentralen von CDU/CSU und SPD würden sich gegenwärtig an dieser Achse abarbeiten. Denn Mitglieder wie Wähler sind fast hälftig gespalten. Der bisher versuchte Spagat der Spitzenpolitiker habe sich nicht bewährt, deswegen brauche es neue Strategien, um sich aus dieser Zwickmühle einigermaßen befreien zu können. 

 

Mehrmals widerlegt wurde das oft gehörte Argument „Die da oben wollen sowieso alle dasselbe.“ Diese eher bequeme Ausrede von Nichtwählern beruhe oft auf fehlenden Informationen, so Friedrich Wölfl. Dass sich Parteien allerdings in Koalitionen aufeinander zu bewegen müssen und können, bewiesen die 13 unterschiedlichen Koalitionen in den Bundesländern: „Eigentlich sind sie ein Qualitätsmerkmal unseres demokratischen Parteiensystems – und Garantie dafür, dass viele Positionen berücksichtigt werden.“ 

 


 

vhs-Reihe: "Politik aktuell"

Im März beschäftigte sich die vhs-Reihe „Politik aktuell“ mit Migration und Migrationspolitik 2017/2018. Diskussionen zu diesem Thema leiden häufig unter begrifflichen Unschärfen, Vorurteilen oder Datenarmut. Genau diesem Mangel wollte Referent Friedrich Wölfl begegnen. Er gab zunächst Einblicke in die globale Situation und stellte dabei überraschend fest, dass Europa als Zielregion eine eher untergeordnete Rolle spielt: Anhand der weltweiten Fluchtwege zeigte er auf, dass etwa 80 Prozent der über 60 Millionen Flüchtlinge im eigenen Land oder in der Nachbarregion bleiben.

 

Basiswissen lieferte ein eher kompliziertes Kapitel: Asylsuchende, Asylantragsteller und Schutzberechtigte haben je nach Herkunft und Biographie höchst unterschiedliche Chancen auf Duldung oder Bleiberecht. Die Verwaltungsverfahren dazu sind langwierig und müssen rechtsstaatlichen Grundsätzen entsprechen. In der Praxis würden unbegleitete Minderjährige und Personen ohne Papiere Probleme bereiten.

 

Schwerpunkte im Kurs waren ferner die politisch umstrittenen Positionen zu Familiennachzug, Kriminalität, sicheren Herkunftsländern, Abschiebungen und europäischen Quoten. Teilnehmerinnen mit Erfahrungen aus der praktischen Flüchtlingsarbeit auf verschiedenen Ebenen bereicherten die Diskussionen.

 

Schließlich analysierte man gemeinsam Passagen zur Zuwanderung in der Koalitionsvereinbarung: Dabei ließe sich nicht ausschließen, so das Ergebnis, dass manche Formulierung in der praktischen Regierungsarbeit unterschiedlich interpretiert werden wird.


 

 

 

Projekt "Jobbegleiter für Flüchtlinge"

Seit 1. November gibt es an der vhs Fichtelgebirge das Projekt „Jobbegleiter für Flüchtlinge“, das in Kooperation mit der vhs des Landkreises Tirschenreuth durchgeführt wird.

Die Jobbegleiter Nadine Löffler und Ursula Schweers beraten und begleiten arbeitssuchende Flüchtlinge in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Arbeitsagenturen und Jobcentern sowie anderen Netzwerkpartnern. Gleichzeitig sind sie auch kompetente Ansprechpartner für Unternehmen und Betriebe, die Flüchtlinge einstellen wollen.

Der Sitz der Jobbegleiter ist in der Hauptgeschäftsstelle der vhs Fichtelgebirge in Selb. Daneben werden auch regelmäßige Beratungsstunden und eine offene Sprechstunde im Landkreis Wunsiedel sowie in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule im Landkreis Tirschenreuth angeboten.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der vhs Fichtelgebirge

Leitet Herunterladen der Datei einPressebericht des Neuen Tages vom 25.11.2017


 

Gewinnübergabe bei der vhs

Nicht ganz einfach war heuer das Preisrätsel im Jahresprogramm der Volkshochschule. Das Lösungswort lautete "Sankt Pankratius".
Auf diesen Patron ist die Pfarrkirche in Falkenberg geweiht, die auch auf der Titelseite des aktuellen vhs-Programmhefts zu sehen ist. 

Leitet Herunterladen der Datei einPressebericht des neuen Tages vom 09.11.2017


 

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