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bei der Volkshochschule des Landkreises Tirschenreuth!

 

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Hier finden Sie uns:

Geschäftsstelle

Landratsamt (Amtsgebäude III)
Mähringer Straße 9
95643 Tirschenreuth

Tel.: 09631 88-205
Fax: 09631 88-306

E-Mail: vhs@tirschenreuth.de

Öffnungszeiten

Mo - Do     08.00 - 12.30 Uhr
                  13.30 - 16.00 Uhr       

Freitag       08.00 - 12.00 Uhr


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AKTUELLES................. 

Zum "Krippen schauen" nach Prag

Prag ist zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert, ganz besonders auch in der Weihnachtszeit, wenn die „Goldene Stadt“ im Lichterglanz erstrahlt. Deshalb bietet die Volkshochschule am Donnerstag, 28. Dezember, eine Studienfahrt nach Prag an. In vielen Kirchen sind „zwischen den Jahren“ sehenswerte Krippen aufgebaut, von denen einige besichtigt werden. Noch bis Neujahr verbreiten die Weihnachtsmärkte am Altstädter Ring und am Wenzelsplatz festliche Stimmung. 

Je nach Wetterlage geht die Fahrt über den Grenzübergang Bärnau oder Waidhaus. Entsprechend flexibel wird Reiseleiterin Ingrid Leser das Programm gestalten. Abfahrt ist um 6.15 Uhr in Kemnath und um 7 Uhr in Tirschenreuth. Zusteigen kann man auch in Erbendorf und – falls es die Witterung erlaubt – in Bärnau. Die Rückkehr ist für etwa 20 Uhr geplant. Der Preis für Busfahrt und Reiseleitung beträgt 32 Euro (ohne Eintritte und Führungen).

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Schottland entdecken

Unter dem Motto „entdecken – erleben – genießen“ bietet die Volkshochschule vom 9. bis 15. Juni 2018 (Pfingstferien) erstmals eine Studienreise nach Schottland an. Unter Leitung von Florian Winklmüller und Sheila Finnie stehen – neben Stadtführungen in Glasgow und Edinburgh – zahlreiche Ausflüge und Besichtigungen auf dem Programm. 

Eine Bootsfahrt mit dem Dampfschiff auf dem Loch Katrine im Trossachs Nationalpark gehört ebenso dazu wie eine Führung durch das schottische Parlament und die Besichtigung von Stirling Castle, Edinburgh Castle und Melrose Abbey. Nicht fehlen darf auch ein Besuch der Rosslyn Chapel, bekannt aus dem Film „The Da Vinci Code“. Ein Ausflug in die königliche Küstenstadt St. Andrews an der Nordsee mit den Ruinen der Burg und der Kathedrale rundet die Reise ab. 

Im Reisepreis von 1.525 EURO (EZ-Zuschlag 325 Euro) sind Hin- und Rückflug mit Lufthansa, sechs Übernachtungen mit Halbpension in guten Mittelklasse-Hotels in Glasgow (Hamilton) und Edinburgh sowie alle Ausflüge und Eintritte enthalten. Ein ausführliches Leitet Herunterladen der Datei einInformationsblatt kann bei der vhs angefordert werden.

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Fakten oder Fakes? Wie Fake News die Demokratie unterhöhlen können

Fake News sind auch Thema in Zeitungen und Magazinen: Kursleiter Friedrich Wölfl zeigte an Beispielen den Zusammenhang zwischen Medien, Politik und psychologischen Grundtatsachen auf. Diskutiert wurden unterschiedliche Positionen zu Verschwörungstheorien und zur Arbeit mancher Medien.

Die Fülle von falschen und verfälschten Nachrichten im Internet ist erstaunlich: Seit jedermann unkontrolliert „seine Wahrheiten“ über Twitter, Instagram und Co. in die Welt setzen kann, spielen journalistische Kriterien eine geringere Rolle. Diesem Themenkomplex widmete sich jüngst ein Kurs in der Volkshochschul-Reihe „Politik aktuell“.

Anhand von Beispielen untersuchte Kursleiter Friedrich Wölfl zunächst Machart und Funktion von absichtlichen Falschmeldungen. Sie stammten aus tagespolitischen Zusammenhängen, aber auch aus  extremistischen Gedankenwelten. Verwirrende Desinformationen stiften Unsicherheit. So werde häufig Misstrauen gegenüber staatlichen Stellen oder Medien insgesamt geschürt – ohne jede differenzierende Sichtweise. Hier wirken „Fake News“ als Gift gegen die Demokratie.

Einräumen musste Friedrich Wölfl, dass oft nur professionelle Recherchen Behauptungen oder Fotos als Fälschung entlarven könnten. Leichter zu erkennen seien propagandistische oder satirische Beiträge, ebenso medial-manipulierende Inszenierungen von Politikern. Schwerer aufzudecken sind manche Verschwörungstheorien, zudem panzern sich deren Anhänger gegen jedes Gegenargument. Das Gefühl, selbst „Wissender“ oder „Entlarver“ finsterer Zusammenhänge zu sein, ist kaum zu erschüttern. Zudem komme manche Theorie den Ängsten vor bösen Mächten entgegen wie auch dem Grundbedürfnis nach einfachen Erklärungen. Wer von der sogenannten Chemtrail-Verschwörung hört, nimmt die Kondensstreifen am Himmel vielleicht öfter wahr und sieht in ihnen tatsächlich den chemischen Sprühregen, mit dem „die Regierungen uns gefügig machen wollen.

In diesem Zusammenhang betrachteten die Kursteilnehmer die Wahrnehmungsgewohnheiten, die dem Menschen zum Teil wesensgemäß und evolutionär bedingt seien. Das psychologische Phänomen der „selektiven Wahrnehmung“ lässt uns manches Signal aus unserer Umwelt bewusster registrieren, andere sortieren wir aus. Dies funktioniere bei vielen Themen: Wer gegen eine Impfpflicht für Kinder ist, wird Einwände der Befürworter ausblenden und tendenziell bei seiner Position bleiben. Diskussionen zu Glyphosat, zum Klimawandel oder zur Ausländerkriminalität folgen häufig diesem Muster. 

Das Geschäftsmodell mancher sozialer Netzwerke nutzt diese Mechanismen. So kann Facebook zu einer Art Wohlfühl-„Bälle-Bad“ werden: Algorithmen bedienen den Nutzer vornehmlich mit Meldungen und Kontakten, die er bisher bereits bevorzugte. Damit wächst die Gefahr, sich an die eigene Filterblase zu gewöhnen und andere Positionen und Argumente auszublenden: Die Selektion der Wahrnehmung ist praktisch „voreingestellt“.

Blieb schließlich die Frage nach Gegenstrategien: Zwar gebe es auch für Laien einige Instrumente, so die sorgfältige Quellenrecherche, die Bilder-Rückwärtssuche oder der Blick auf die Glaubwürdigkeit der Autoren. Allgemein notwendig seien, so die Teilnehmer, ein kritischer und vielseitiger Medienkonsum, solides politisches Grundwissen und eine geschärfte Urteilskraft. Nur so verliere der Satz „Wer nichts weiß, muss alles glauben…“ an Bedeutung.

In der nächsten Veranstaltung der Reihe "Politik aktuell" geht es am Freitag, 12. Januar, um "Soziale Ungleichheit" und inwieweit sie Motor, Bremse oder Spaltpilz für unsere Gesellschaft ist. Eine Anmeldung bei der vhs ist erforderlich.

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Projekt "Jobbegleiter für Flüchtlinge"

Seit 1. November gibt es an der vhs Fichtelgebirge das Projekt „Jobbegleiter für Flüchtlinge“, das in Kooperation mit der vhs des Landkreises Tirschenreuth durchgeführt wird. 

Die Jobbegleiter Nadine Löffler und Ursula Schweers beraten und begleiten arbeitssuchende Flüchtlinge in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen Arbeitsagenturen und Jobcentern sowie anderen Netzwerkpartnern. Gleichzeitig sind sie auch kompetente Ansprechpartner für Unternehmen und Betriebe, die Flüchtlinge einstellen wollen. 

Der Sitz der Jobbegleiter ist in der Hauptgeschäftsstelle der vhs Fichtelgebirge in Selb. Daneben werden auch regelmäßige Beratungsstunden und eine offene Sprechstunde im Landkreis Wunsiedel sowie in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule im Landkreis Tirschenreuth angeboten. 

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der
vhs Fichtelgebirge: 
Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.vhs-fichtelgebirge.de


Leitet Herunterladen der Datei einSiehe Pressebericht des Neuen Tages vom 25.11.2017

 


 

 

DAS HAT STATTGEFUNDEN ................. 

 

Gewinnübergabe bei der vhs

Nicht ganz einfach war heuer das Preisrätsel im Jahresprogramm der Volkshochschule. Das Lösungswort lautete "Sankt Pankratius".
Auf diesen Patron ist die Pfarrkirche in Falkenberg geweiht, die auch auf der Titelseite des aktuellen vhs-Programmhefts zu sehen ist. 

Leitet Herunterladen der Datei einPressebericht des neuen Tages vom 09.11.2017


 

"Einen vielversprechenden Anfang" nannte die Leiterin der Volkshochschule des Landkreises Tirschenreuth, Angelika Schraml, den Start der Reihe "Politik aktuell". Sie könne sich gut vorstellen, dass sich damit Politische Bildung im Programm verankern werde

Erstaunliche Einblicke in manche „Echokammer“ der Wähler: Anhand von Netzanalysen lieferte Referent Friedlich Wölfl Details zum Geschehen in den sozialen Netzwerken vor der Bundestagswahl.

Prognosen, TV-Duell und Echokammern: Blicke hinter die Kulissen der Wahlforschung

Das Thema der Auftaktveranstaltung war „Bundestagswahl 2017: Analyse und Bilanz“. Der Referent Friedrich Wölfl bot Erkenntnisse der Wahlforschung und auch manchen Blick hinter ihre Kulissen an und moderierte die engagierten Beiträge der Teilnehmer. Anhand von Nachwahlerhebungen näherte er sich zusammen mit den Kursteilnehmern diesen Fragen: Welchen strategischen Probleme sehen sich Parteien aufgrund der Wählerwanderungen gegenüber? Wie sehen Wahlkämpfe künftig aus, wenn sich bis zu 40 Prozent der Wähler erst in den letzten zwei Wochen entscheiden? Warum entwickeln sich zunehmend „Echokammern“, in die sich manche Wähler z. B. bei Facebook zurückziehen? Wie wirken sich Umfrageergebnisse auf das Wahlverhalten aus? Oder: Ist die neue Vielfalt im Parteiensystem nicht eher Chance als Problem? 

Eine Kurzanalyse des TV-Duells nach Sprache, Gestik und Mimik sollte für das Auftreten von Politikern sensibilisieren. Erstaunlich sei, dass trotz Instagram, YouTube und Twitter das Fernsehen seine starke Bedeutung im Wahlkampf behaupten konnte. Informationen zur Machart der 18-Uhr-Prognosen von Infratest dimap erlaubten ungewöhnliche Blicke auf das Handwerkszeug der Profis. 

Fazit des Referenten: „Ziel von ‚Politik aktuell‘ kann nicht sein, alle Fragen eindeutig und endgültig zu beantworten. Die Reihe könnte aber auch künftig dazu beitragen, manchen recht engen Tunnelblick zu weiten. Grundidee der Reihe ist, Verständnis für Zusammenhänge und kritische Urteilsbildung zu fördern. Gleichzeitig könnte sich die Wertschätzung für das politische Geschehen steigern. Demokraten fallen bekanntlich nicht vom Himmel.“ 

 


 

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