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Informationen zum Kurs:

Kursnummer: 19-A0012
Titel: Soll der Staat öfter etwas regulieren? Darf er? Muss er sogar?
Info: Von Fahrverboten, Impfpflichten, Organspenden, Kita-Pflicht und Plastikverboten...
Es gibt unzählige Themen: Ließen sich nicht mit gesetzlich vorgeschriebenen Abbiegeassistenten an LKWs und Bussen schwere Unfälle mit Radfahrern vermeiden? Welche Regelung sollten für Organspenden gelten? Reicht es, mehr über die Bedeutung des Impfens gegen Masern aufzuklären? Sind die EU-Verbote für Wattestäbchen und Plastikstrohhalme zur Symbolpolitik? Und die Diskussion um die Fahrverbote, Düngevorschriften, Lebensmittelampeln und Regeln im Netz? CO²-Steuern? Besser eine "Bepreisung" oder reichen Innovationen?
Jedes der Themen hat seine eigene Dynamik: Lobby-Verbände, Idealisten, Betroffene, Ideologen, Weltverbesserer, Pragmatiker, Wissenschaftler befeuern die Pro- und Contra-Argumente.
Das Verhältnis zwischen Bürger und Staat wird an der Themafrage besonders deutlich: Sind z. B. ökologische Probleme nur über staatliche Regelungen zu lösen? Reichen vielleicht Aufklärungskampagnen und Informationsschriften? Ist der mündige Bürger denn nicht in der Lage, bei seinen Konsum- und Lebensentscheidungen das Gemeinwohl mitzudenken? Oder braucht es vielleicht sogar öfter als bisher ein supra- bzw. internationales Reglement, um Klimawandel, Armut und Migrationsbewegungen weltweit in den Griff zu bekommen. Widersprechen sich anthropologische Voraussetzungen und soziale bzw. nachhaltige Positionen, weil jedes Individuum zuerst einmal die eigene Existenz und die eigenen Lebenschancen sichern will?
Die Fragen reizen alle zur Diskussion, machen aber auch das Dilemma der Politik auf verschiedenen Ebenen deutlich: Entscheidungen in den Rathäusern, in Parlamenten in Berlin und Brüssel sind häufig in diesem Zwiespalt zu treffen, dazu gesellen sich die Zwänge der Demokratie: Wahlrhythmen, Wählerwünsche, wirtschaftliche Interessen, weltanschauliche Positionen. Um die komplexen Zusammenhänge und Entscheidungsverfahren zu wissen, ist wertvoll: Dieses Wissen könnte der Versuchung entgegenwirken, nach schnellen, einfachen und autoritären Lösungen zu rufen.
Und auch Blicke auf die Verhaltensökonomik sind interessant: Sind wir wirklich nur auf uns selber bezogen als Wähler und Verbraucher? Und es gibt neue Formen der Beeinflussung: Wollen wir unser Verhalten steuern lassen, ohne dass wir es merken (sollen)? Würden mehr clevere Schubser (Nudging) auch gesellschaftspolitische Probleme lösen - ohne Gesetze und Strafen? An Beispielen soll das Pro und Contra diskutiert werden, so etwa beim Nudging in einer Schulmensa.
Schwerpunkte für Analyse und Diskussion:
- ausgewählte Beispiele unter der Lupe (z. B. Impfpflicht, Plastikverbote)
- Vorgaben des Grundgesetzes zum Verhältnis zwischen Staat und Bürger
- Akteure im gesellschaftlichen und politischen Raum am Beispiel der sogenannten Lebensmittelampel
- Ressourcen schonen: individuell oder national oder international?
- konservative, marktliberale, ökologisch-soziale Positionen an Beispielen
- "Nudging" (Schubs, Stups): Trick? Lösung? Oder "sanfter Paternalismus
Dozent(en): Friedrich Wölfl
Veranstaltungsort: vhs (St.-Peter-Straße 33), Kursraum 1
Außenstelle: Tirschenreuth
Termin: Fr. 29.11.2019
Dauer: 1 x
Uhrzeit: 18:30 - 20:30
Kosten: 4,00 EUR
Max. Teilnehmeranzahl: 20
Zielgruppe: Erwachsene allgemein

Kursort(e):

  • Kein Gebäudefoto vorhanden
    Raumname: Tirschenreuth, vhs (St.-Peter-Straße 33), Kursraum 1
    Straße: St.-Peter-Straße 33
    Ort: 95643 Tirschenreuth
    Stockwerk: Erdgeschoss
    Bus:
    Bahn:
    Fläche: 0 m2
    Plätze: 25

Dozent(en) / Dozentin(nen) für Kurs "Soll der Staat öfter etwas regulieren? Darf er? Muss er sogar?" (19-A0012):

  • Alle Kurse des Dozenten:

    • Initiative "Erinnerungskultur Demokratie" (19-A0010)
    • Wie war das 1989 in Ost- und Mitteleuropa? Und was ist jetzt? (19-A0011)
    • Der Wondreber Totentanz I: "Ihr müsst alle nach meiner Pfeife tanzen" (19-A1001)
    • "Neue Heimat Mitterteich": Chancen - Hindernisse - Perspektiven (19-A0002)
    • Soll der Staat öfter etwas regulieren? Darf er? Muss er sogar? (19-A0012)
    • Der Wondreber Totentanz II: "Sagt ja, sagt nein...getanzt muss sein." (19-A1002)
    • Wie Politik sich inszeniert und die Medien mitmachen (müssen?) (19-A0013)
    • Der Wondreber Totentanz III: "Den Würmern wirst du Wildbret sein.." (19-A1003)
    • Wie jetzt: Macht die Politik Bilder oder machen Bilder Politik? (19-A0014)
    • Eisenbahn im Stiftland: Vergangene Zeiten - vergessene Plätze - verschenkte Chancen? (19-A0004)

Foto(s):

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Einzeltermine für Kurs "Soll der Staat öfter etwas regulieren? Darf er? Muss er sogar?" (19-A0012):

Datum: Uhrzeit: Raumnr.: Straße: Ort:
Fr. 29.11.19 18:30 - 20:30 Uhr 1 St.-Peter-Straße 33 95643 Tirschenreuth

    


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